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Zusammenhänge mit anderen Fußkrankheiten
Wenn wir hier von einem Zusammenhang von Pilz- und anderen Erkrankungen des Fußes sprechen, ist weder ein direkt ableitbarer Zusammenhang gemeint, sondern die Tatsache, dass gesunde Füße eine Barriere gegen den Pilz bilden. Die eigentlich zarte Haut des Fußes kann keine starken Reibungen und Drücke vertragen, sie wehrt sich mit Warzen, Hühneraugen, dicker Hornhaut und Schwielen.
Befallen werden kann der Fuß auch von einer Kontaktdermatitis. Dieses Ekzem hat häufig eine chemische Sustanz in Socken und Strümpfen als Ursache. Auch billig gegerbte Schuhleder können die Reizung auslösen. Und die gereizte Fußhaut - wir wissen es schon - kann Einlasstor für den Fußpilz sein. Die Kontaktdermatitis können Sie wie diesen zuerst mit der Kräutertinktur und dann mit der Kräutersalbe bekämpfen. Die Augen verschließen und Juckreiz und Pusteln ignorieren hilft leider nicht langfristig. Wie immer gilt: Hilft die Selbstbehandlung nicht bald, wird ein Arztbesuch notwendig.
Hautrisse zwischen den und rund um die Zehen können aber auch statt des Pilzes eine bakterielle Entzündung nach sich ziehen. Diese Infektion nennt sich Impetigo (= Eiterflechte) und sollte, da sie ansteckend ist, gleich vom Arzt behandelt werden. Vorwiegend Kinder werden befallen.
Keine Krankheit, aber doch eine lästige Angelegenheit sind sehr trockene Haut an den Füßen. Diese findet sich sehr oft bei eher älteren Menschen mit schwachem Kreislauf, geringer gewordene Blutversorgung der Hautnerven und auch geringer werdende Fettabsonderung der Schweißdrüsen begünstigen den Vorgang. Morgens und abends die Füße gründlich einölen ist eine gute Hilfe.
Eine wirkliche Hautkrankheit ist dagegen die Schuppenflechte (Psoriasis), die viele Stellen am Körper befallen kann, eben auch die Füße. Schuppenflechte ist hauptsächlich symptomatisch zu behandeln. Auch hier hilft die selbsthergestellte Kräutersalbe wunderbar. Leider kann die Psoriasis auch die Fußnägel befallen, wie beim Fußpilz hat das verdickte, gelbliche Fußnägel zur Folge.
Eingewachsene Zehennägel, nicht frühzeitig behandelt, können ebenfalls ein Einfalltor für Infektionen sein. FußpflegerInnen können bei leichten Fällen Anfangshilfe leisten, komplizierter gewordene Fälle müssen zum Arzt.
Zuletzt wenden wir uns dem sogenannten „diabetischen Fuß" zu.
Es ist leider Fakt, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der Diabeteskranken deutlich zugenommen hat. Wir wollen uns hier nur den Folgen auf die Füße zuwenden. Stoffwechselstörungen und Durchblutungsmangel schädigen Nerven und Blutgefäße des ganzen Körpers, besonders aber an den kleinen Gefäßen der Zehen und des Fußes beginnen diese Schädigungen schon früh.
Die peripheren Nerven werden durch Mangelversorgung geschädigt. Der Patient erkennt leider oft erst sehr spät, dass er Druckstellen oder Entzündungen hat.
Arterielle Durchblutungsstörungen in den Füßen lassen Gewebe absterben.
In diesen Fällen gilt noch stärker als bei allen oben beschriebnen Missbefindlichkeiten und Krankheiten: äußerste Sorgfalt bei der Pflege der Füße, Selbstuntersuchung, Arztkontrolle.